06.01.2016

kinder

spätestens wenn man eigene kinder hat, merkt man wie altertümlich die externe kinderbetreuung in der schweiz noch ist.
mit altertümlich meine ich das geringe angebot, speziell in ländlichen regionen und die hohen kosten. oft wird zudem argumentiert, dass man sein kind in die krippe bringen kann, damit man als mutter einmal in ruhe zum frisör, shoppen, arzt, etc. gehen kann. ppppft - blödsinn! es gibt auch mütter, die gerne arbeiten gehen und/oder müssen, weil man nicht von einem gehalt leben kann.
bei mir trifft beides zu. ich arbeite gerne, geniesse den tapetenwechsel auch wenn es z.t. sehr stressig ist und manchmal auch mit nachtschichten verbunden ist.
nun kommt jamie dieses jahr in den kindergarten, was in der schweiz einer vorschule gleichkommt. folglich ist sie auch nur eine begrenzte zeit am vormittag dort. mütter können, wenn das kind kurz vor 12h wieder zuhause ist, unmöglich arbeiten gehen!? ausser man kutschiert sein kind dann wieder in eine nachmittagsbetreuung...

ich habe mir laaaaaaaange gedanken gemacht. das fazit lautet; ich bin ab sofort als tagesmutter unter der schirmherrschafft des tagesfamilienvereins tätig und biete an 2-3 tagen 2 kindern/tag einen betreuungsplatz an. jamie freut sich schon und ich finde die neue aufgabe spannend und herausfordernd. so sind 2 fliegen mit einer klappe geschlagen :-)